Radfahren auf der Kantstraße? Aber bitte nur sicher!

Radfahren auf der Kantstraße? Aber bitte nur sicher!

Es schien so, dass der Radweg auf der Kantstraße ist bis zum Frühjahr 2027 gesichert ist, aber aktuell will der noch kommissarisch im Amt verbleibende Senat Fakten schaffen und markiert AUF DEM RADWEG Lieferzonen, aktuell noch mit gelben Xen übermalt.

Deshalb ist es wichtiger denn je: Wir demonstrieren weiter! Jeden Montag um 17:30 ab Savignyplatz!
Diesmal fahren wir nach 1½ Runden auf der Kantstraße zur Berliner Straße! Auch dort wurde die Ausschreibung veröffentlicht, die unsägliche Planung eines UNGESCHÜTZTEN Radweges zu verwirklichen. Die Baumaßnahmen sind für März 2027 angekündigt und müssen unbedingt verhindert werden. Wir fordern, den Radweg so wie er auf der Schöneberger Seite bereits existiert, auf der Charlottenburger Seite als geschützten Radweg weiterzubauen!

Wir fordern einen Stopp der Markierungsarbeiten und ein Überlassen einer solchen Entscheidung dem nächsten Senat! 

Bringt selbst gemachte Plakate mit. Packt die Trillerpfeife ein, und kommt mit! Wir werden laut! Und bunt!

Der Senat streicht die Verpflichtung, an allen Hauptstraßen Radwege zu bauen, aus dem Mobilitätsgesetz und will das gleich umsetzen in der Kantstraße! 
Dort soll der 2020 nach einem tödlichen Unfall eingerichtete Popup Radweg abgebaut werden und durch eine Busspur mit Fahrrad Freigabe ersetzt werden. 

Dabei ist der Rückbau des Radwegs auf der Kantstraße  rechtswidrig laut Gutachten der Deutschen Umwelthilfe vom 22. Juli 2025! Die CDU  katapultiert Berlin, als einzige Großstadt in Europa, zurück ins letzte Jahrhundert. Das lassen wir nicht zu. #NichtMitUns

Bisher sieht es auf weiten Teilen der Kantstraße so aus: 

  • geschützter Radstreifen, parkende Autos, Kfz-Spur.

Daraus möchte die Senatsverwaltung machen:

  • parkende Autos, Bussonderfahrstreifen mit Freigabe für den Radverkehr, Kfz-Spur.

Das Problem:

  • der ungeschützte Radstreifen würde massiv von Kfz missbraucht werden, die in der 2. Reihe parken, wie unsere Stichproben beweisen. Fahrradfahrende müssten sich in den fließenden Kfz-Verkehr einfädeln und würden dadurch sehr gefährdet. 

Wir forden stattdessen:

  • geschützter Radstreifen, eine Spur für den ÖPNV mit integrierten Ladezonen, Kfz-Spur.

Unterstützt die Petition der Deutschen Umwelthilfe: Berliner Verkehrswende retten!

Petition: Der Radweg auf der Kantstraße muss bleiben!

  • Die Petition wurde am 18. November 2025 mit über 4.500 Unterschriften von Initiatorin Bettina Schinko und unserem Vorsitzenden Eberhard Brodhage an SenMVKU Sprecherin Petra Nelken übergeben.

Wir fordern die zuständige Bezirksverordnetenversammlung und den zuständigen Verkehrsstadtrat auf, die Planung der Senatsverwaltung nicht umzusetzen, sondern zu einer sicheren Lösung für alle zu kommen. Denn wir brauchen Sicherheit für alle und nicht noch mehr Rückschritte.

Seit fast zwei Jahren demonstrieren wir für eine sichere Kantstraße und rufen erneut zur Fahrraddemo auf:

Jeden Montag!
Wann? 17:30 Uhr
Wo? Savignyplatz, Berlin-Charlottenburg

Unterstützende:

  • ADFC Berlin

  • ADFC City West

  • Changing Cities

  • Deutsche Umwelthilfe

  • Greenpeace Berlin

  • Netzwerk Fahrradfreundliches Charlottenburg Wilmersdorf

  • Respect Cyclists

  • VCD Nordost

  • Volksentscheid Berlin autofrei